SPIP

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Was ist SPIP

Ein WWW-Content-Management-System

Oktober 2003 — mis à jour le : August 2006

Alle Fassungen dieses Artikels:


SPIP - ein WWW-Publikationssystem [1]

SPIP ist ein WWW-Content-Management-System (Web-CMS). Was ist das denn schon wieder? So nennt man einen Satz Dateien, die Sie auf Ihrem Webserver installieren und mit deren Hilfe Sie viele Arbeiten automatisieren können: Gemeinsam mit Anderen Ihren Internetauftritt gestalten, Seiten layouten ohne HTML eintippen zu müssen, den Aufbau Ihrer Website sehr einfach ändern usw. Dazu verwenden Sie das Programm, mit dem Sie Ihre Webseiten auch ansehen (Browser wie: Netscape, Internet Explorer, Mozilla, Opera..). SPIP bietet Ihnen eine sehr einfache Umgebung, um Ihre Website aufzubauen und zu pflegen.

Es gibt andere Web-CMS und jedes hat seine eigenen speziellen Eigenschaften. Eines der zur Zeit bekanntesten ist phpNuke (en), das eine relativ starre Struktur in Form eines Portals mit kurzen Artikeln vorgibt. SPIP ist flexibler und mehr auf die Produktion einer Website in Form eines Magazins ausgerichtet, in dem Artikel und Meldungen erscheinen, welche durch Diskussionsforen bereichert werden.

Warum SPIP ?

SPIP ist freie Software die unter der GNU Public Licence bzw. GPL  [2] veröffentlicht wird. Die Voraussetzungen an Hard- und Software für den Einsatz von SPIP sind gering und stehen bei manchen Providern sogar kostenlos zur Verfügung (siehe FAQ  [3] und Installationsanleitung  [4] , kurz gesagt braucht man PHP und MySQL).

SPIP steht kostenlos auf der Website SPIP.NET zum Download bereit.

Mit SPIP kann man ...

-  eine Magazin-Website produzieren, d.h. Artikel und Meldungen in Rubriken und Unterrubriken strukturiert veröffentlichen. Die vollständige Liste der Features von SPIP sagt es genauer.

-  drei Arten von Aufgaben unterscheiden und delegieren: Website-Layout, Redaktion von Artikeln und Meldungen sowie redaktionelle Leitung (u.a. Aufbau der Rubrikstruktur und die Freischaltung von Artikeln).

-  dem Webmaster und allen anderen an der Produktion einer Website Beteiligten undankbare Augaben abnehmen, z.B. das langwierige Erlernen von speziellen technischen Kenntnissen. Um SPIP zu installieren nutzt man eine sehr einfache Oberfläche, die den Anwender direkt zur Veröffentlichung seiner ersten Artikel und Rubriken führt.

SPIP zeichnet sich durch diese Eigenschaften aus ...

Redakteur(innen) und Administrator(inn)en

-  finden ein extrem einfaches, intuitiv zu bedienendes Webinterface vor, mit dem Sie Artikel und Meldungen eingeben und redaktionelle Abläufe managen. Mit einem überschaubaren Satz an typografischen Kürzeln formatieren Sie Ihre Texte, ohne die Seitenbeschreibungssprache HTML erlernen zu müssen. Damit wird die redaktionelle Arbeit für jeden und jede zugänglich, der etwa eine einfache E-Mail verschicken kann.

Webmaster

-  definieren Aussehen und Navigationsstruktur der Website mit HTML-Vorlagen (Skelette) die "funktionale Einheiten" beschreiben: Eine Vorlage für die Startseite, eine weitere für eine Rubrikübersicht, eine dritte für Artikel, noch eine für Kurzmeldungen ... Die redaktionellen Inhalte werden mit Pseudo-HTML-Tags in diese Vorlagen eingefügt, die vergleichsweise einfach zu beherrschen sind.

-  SPIP lässt völlige Freiheit bei der grafischen und strukturellen Gestaltung der Website. Der Webmaster kontrolliert jedes Element der HTML-Skelette und kann Teile der Site mit SPIP realisieren, andere "per Hand" kodieren oder dafür sogar ein anderes CMS verwenden, vorausgesetzt es ist so offen und tolerant wie SPIP.

Besucher

-  erleben eine "schnelle" Website dank eines Cache-Systems für den öffentlichen Bereich. Durch ihn werden die Zugriffe auf die Datenbank auf ein Minimum reduziert und eine Absicherung gegen Ausfälle des Datenbankservers erreicht, mit denen Server unter starker Last häufig zu kämpfen haben. Trotz Ausfalls der Datenbank bleibt die Website online, nur die redaktionelle Arbeit an Inhalten wird unterbrochen. Dazu gehören auch Beiträge in Foren.

-  mit der integrierten Suchmaschine von SPIP kann der Webmaster Besuchern Recherchen im gesamten Inhalt der Site ermöglichen.

Nachteile

Zur Zeit erfordert die volle Nutzung der Flexibilität von SPIP noch, dass der Webmaster die SPIP-Tags kennt, um das Standardlayout zu überarbeiten. Im Gegensatz zu sehr starren Systemen wir PHPNuke, wo man Farben und Logos mit einem Klick ändern kann (viel mehr ist dann aber nicht drin, ohne großen Aufwand zu treiben), muss der SPIP-Webmaster ein rudimentäres Pseudo-HTML erlernen. Dann kann er aber auch so ziemlich alles machen, was er will.

SPIP wird mit einem vollständigen Satz von Skeletten und Navigationsmenüs geliefert. Sowie Sie Ihre ersten Inhalte eingegeben haben, ist Ihre Website online. Sie hat ein Standardlayout, das ein Webmaster nach Belieben anpassen oder durch ein eigenes Design ersetzen kann.

In Zukunft wird es immer mehr fertige Layouts geben, aus denen jeder Webmaster mit minimalem Aufwand ein individuell gestaltetes Webdesign zusammen stellen kann. [5]

Beispiele

Die SPIP-Geschichte beginnt mit dem Webzine uZine2 (auf Basis des Codes dieser Website wurde das eigentliche SPIP entwickelt). Andere Sites unter SPIP sind Le Monde diplomatique undVacarme. [6]

weiter...

Wenn Sie Lust haben weiter zu machen und Ihr eigenes SPIP einzurichten, stehen Ihnen eine hilfreiche Dokumentation und die Erklärung der ersten Schritte in dieser Rubrik zur Verfügung. In den Mailing-Listen können Sie sich mit anderen Nutzern zu Fragen, Tipps und Tricks austauschen. Bis bald!

Anmerkungen

[1In dieser Übersetzung wird teilweise zu französischen Informationsquellen verlinkt, es gibt die wesentlichen Information jedoch bereits auf Deutsch in der Online-Hilfe von SPIP und die deutsche Entwickler-Dokumentation ist im Entstehen.

[2 Hier gibt es die deutsche Fassung der GPL

[3Erfahrungen mit deutschen Providern können in der Mailing-Liste spip-de@rezo.net ausgetauscht werden

[4siehe deutsche online-Hilfe

[5 Auf der Seite SPIP-Contrib stehen fertige Layoutentwürfe und etliche Zusatzmodule bereit.

[6 Die ersten deutsche Website unter SPIP war die Online-Zeitung sowieso. Die eingedeutschte und leicht überarbeitete Version von SPIP wurde als SPIP.DE veröffentlicht.


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