SPIP

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Alle Eigenschaften

April 2004 — mis à jour le : Juli 2004

Alle Fassungen dieses Artikels:


Installation

Im Vergleich zu anderen Systemen ist die Installation von SPIP sehr einfach.

-  Es sind keine technischen Spezialkenntnisse erforderlich (weder PHP, noch MySQL) um die Installation durchzuführen.

-  Die Konfiguration erfolgt direkt online mit Hilfe einer leicht verständlichen grafischen Benutzeroberfläche (es müssen keine komplizierten Konfigurationsdateien bearbeitet werden).

-  Es gibt immer nur eine aktuelle vollständige Version von SPIP; diese wird nach und nach verbessert. Dabei achten wir besonders darauf, dass keine "Patches" [1] erforderlich werden, die man sich von überall her zusammensuchen muss. Sie würden die Wartung von SPIP unnötig kompliziert machen..

Öffentliche Seite

Eine mit Hilfe von SPIP erstellte öffentliche Seite hat folgende Eigenschaften:

-  Die gesamte Oberfläche kann vom Webmaster ohne Vorkenntnisse in PHP oder MySQL angepasst werden; die Benutzeroberfläche von SPIP ist in HTML codiert. Das Layout kann mit Hilfe von HTML und einer zusätzlichen einfachen Skriptsprache, die HTML sehr ähnlich ist, frei gestaltet werden. SPIP erzwingt also keine bestimmte Gestaltung (etwa wie die "drei Spalten" die für phpNuke so charakteristisch sind).

Das klassische HTML Interface ist nicht die einzige Darstellungsform mit der man eine Seite seinen Besuchern präsentieren kann. Die gleichen Informationen (der selbe Inhalt) kann mit sehr verschiedenen Formaten angezeigt werden. Man kann zusätzlich zur klassischen Darstellungsform im Web, folgende Formate nutzen:
— Syndication von RSS-Fees im Format XML/RSS,
— einen Kalender im Format iCalendar,
— eine WAP Darstellung (im Format WML),
— eine Macromedia Flash Darstellung (kein Beispiel für ein freies Format vorhanden, leider)...
und alle anderen Formate die schwierig zu erlernen sind (cHTML für iMode, XPressTags, XML für Indesign...).

-  SPIP beinhaltet ein Cache System für jede einzelne Seite: die Seiten werden individuell berechnet (basierend auf den Datenbankeinträgen) und in einer Cache Datei gespeichert; so wird der Server nicht durch zu häufige MySQL Abfragen verlangsamt und die Seite ist immer zugänglich, auch wenn der Datenbankserver ausfällt.

-  SPIP enthält eine kleine Suchmaschine, die auf einer gewichteten Wortliste basiert.

Struktur der Seite

Die Seitenstruktur von SPIP wird durch eine Hierarchie von Rubriken erzeugt. Es gibt praktisch keine Begrenzung der Anzahl der Rubriken: eine Rubrik kann so viele Unterrubriken enthalten wie benötigt werden. Diese können dann wieder weitere Unterrubriken enthalten, usw. Man baut also die Struktur seiner Seite auf indem man Rubriken und Unterrubriken anlegt.

Artikel

Das grundlegende Objekt welches die Veröffentlichung von Informationen unter SPIP ermöglicht ist der Artikel. Man kann so viele Artikel wie notwendig in jede Rubrik stellen.

-  Die Bearbeitung der Artikel ist sehr einfach. Sie erfolgt online mit Hilfe einer graphischen Benutzeroberfläche.

-  Ein Artikel besteht aus mehreren Elementen, welche die Strukturierung ermöglichen: Titel, einleitender Titel, Untertitel, Kurzbeschreibung, Kopf, Text, Post-Sciptum.

-  In manchen Sprachen werden die Texte von SPIP automatisch auf die Einhaltung typografischer Regeln geprüft und falls nötig korrigiert. (Diese Funktion gibt es nicht für deutsche Texte.)

-  Erfahrene Redakteure können ihre Texte mit bestimmten Kürzeln formatieren und Hyperlinks oder Fussnoten einfügen. Für Einsteiger gibt es eine Formatleiste im Stil einer Textverabeitung. Das Gestalten eines Artikels unter SPIP wird damit genauso einfach wie das Schreiben einer E-Mail.

-  Die graphische Benutzeroberfläche erlaubt es auf einfache Weise Bilder in Artikel einzufügen. Jeder Artikel kann ein eigenes Logo bekommen, das auf ihn verweist.

-  Man kann jedem Artikel Schlagworte zuordnen.

-  Das Datum der Veröffentlichung wird automatisch erzeugt (man kann es aber auch verändern); man kann dem Artikel auch ein zweites Datum zufügen um etwa auf eine ursprüngliche Veröffentlichung hinzuweisen (z.B. für Artikel die ursprünglich in einem Printmedium veröffentlicht wurden).

-  Weiterleitungen ("virtuelle Artikel"): SPIP erlaubt die Herstellung von "virtuellen Artikeln". Diese werden in die Seitenstruktur integriert und im Inhaltsverzeichnis der Rubrik angezeigt, jedoch leiten sie in Wirklichkeit auf eine Seite weiter, deren Adresse vom Redakteur angegeben wird. (Dieses Weiterleitungsziel kann sich auf der selben Seite befinden oder eine andere Seite sein.) Diese Funktion hilft bei der Migration von einer bereits existierenden Websites zu SPIP indem bereits vorhandene statische Inhalte integriert werden.

Meldungen

SPIP bietet ein System von (Kurz)Meldungen, das zusätzlich zur Artikelverwaltung eingesetzt werden kann um z.B. den Presseschauen oder Webrevues zu veröffentlichen.

-  Meldungen erscheinen immer in Rubriken der obersten Ebene. Sie ergänzen die Struktur einer Website um kurze Informationen zu einem der jeweiligen Hauptthemen.

-  Meldungen sind einfacher aufgebaut als Artikel. Sie haben einen Titel und einen Text. Jede Meldung kann durch einen Hyperlink ergänzt werden.

-  Die Steuerung der Veröffentlichung einer Meldung ist besonders einfach. Sie kann nur "vorgeschlagen", "veröffentlicht" oder "abgelehnt" sein.

-  Auch jede Meldung kann mit einem eigenem Logo verwiesen werden.

-  Der Administrator der Seite kann sich dafür entscheiden, den Gebrauch von Meldungen auf der gesamten Seite zu deaktivieren.

Foren

SPIP enthält ein Forensystem.

-  Die Foren können an Artikel (ein Forum pro Artikel), an Rubriken oder an Meldungen zugeordnet werden. Der Webmaster kann seine Oberfläche so gestalten, dass jeder Artikel über ein eigenes Forum verfügt oder dass sich mehrere Artikel der gleichen Rubrik ein Forum teilen, etc.

-  SPIP erlaubt zwischen mehreren Arten Forum zu wählen: "freie" Foren (Die Beiträge erscheinen sofort, Administratoren können unerwünschte Nachrichten löschen), moderierte Foren (die Beiträge erscheinen erst wenn sie von einem Administrator genehmigt worden sind) und Foren für angemeldete Teilnehmer (jeder der einen Beitrag schreiben will muss zuerst seine Emailadresse angeben. Er/sie erhält dann ein Passwort, mit dem er Beiträge veröffentlichen kann.).

SPIP bietet auch private Foren für Diskussion unter den Redakteuren. Diese Foren sind Teil des Redaktionssystems und erscheinen nicht auf der öffentlichen Website.

Petitionen

Ein Artikel kann mit einem Klick in eine Online-Petition umgewandelt werden.

-  Petitionen werden unter SPIP automatisch per Email geprüft: Ein Unterstützer erhält eine E-Mail die es ermöglicht, die Gültigkeit seiner Unterschriften zu überprüfen.

-  Auch den Typ der Petition kann man mit ein paar Mausklicks konfigurieren: Nur eine Unterschrift pro Emailadresse erlauben, nur Unterschriften akzeptieren denen eine Webadresse beigefügt wird (in diesem Fall wird die Gültigkeit der Webadresse automatisch geprüft), begleitende Nachricht ermöglichen oder nicht.

Statistiken

SPIP hat ein sehr einfaches Statistiksystem, welches erlaubt die Popularität von Artikeln und Rubriken zu bewerten.

Redakteure/Administratoren

Eine unter SPIP generierte Seite kann von einer einzelnen Person oder von einer Gruppe von Redakteuren verwaltet werden.

-  SPIP kennt zwei Arten von Teilnehmern: Administratoren, welche die Struktur der Seite und die Freischaltung von Artikeln durchführen und Redakteure, die Artikel schreiben und vorschlagen.

-  Die Anzahl der Redakteure und Administratoren ist unbegrenzt.

-  Man kann den Benutzern der öffentlichen Seite anbieten sich anzumelden und Redakteur zu werden (die Identität des Redakteurs wird dann automatisch von SPIP geprüft).

-  Jeder Autor kann sich ein persönliches Logo zuordnen, welches auf die Oberfläche hochgeladen werden kann (etwa ein Passfoto).

Syndikation

Seiten, die mit SPIP, phpNuke oder anderen Systemen hergestellt werden, erstellen eine dynamische Datei, welche die letzten Veröffentlichungen auflistet. SPIP kann solche Dateien analysieren und somit Neuigkeiten von anderer Websites anzeigen:

-  Man kann so viele syndizierte Seiten hinzufügen wie man will;

-  die syndizierten Websites werden in Rubriken der eigenen Site gespeichert. Dadurch ist es möglich, gezielt Verknüpfungen zu Seiten herzustellen, die sich mit dem Thema der Rubrik beschäftigen.

Graphische Benutzeroberfläche des öffentlichen Bereichs

Die graphische Oberfläche des öffentlichen Bereichs ist sehr flexibel. Dank einer SPIP-eigenen sehr einfachen Scriptsprache, kann man so gut wie jedes Layout verwirklichen.

Es ist vor allem nicht notwendig PHP und MySQL zu beherrschen um eine originelle grafische Gestaltung zu verwirklichen.

Das Cache System ist dabei völlig kompatibel mit PHP: Wenn er oder sie will, kann der Webmaster PHP Funktionen oder CGIs in die Vorlagen (Skelette oder Templates) integrieren. Man kann SPIP mit spezialisierten Scripts erweitern und so um neue Funktionen ergänzen oder vorhandene verändern (Zähler, mächtigere Suchmaschine, etc.).

Oberfläche des Redaktionssystems

Das Redaktionssystem. mit dem die Website verwaltet wird, verfügt über eine vollkommen graphische Oberfläche. Sie ist sehr einfach zu bedienen.

-  Diese Oberfläche passt sich in ihrer Funktionalität den Aktivitäten des einzelnen Redakteurs oder Administrators und den Erfordernissen der jeweiligen Website an. Jeder Autor hat schnellen Zugang zu seinen eigenen Artikeln. Artikel, die zur Veröffentlichung vorgeschlagen wurden, werden auf der Empfangsseite aller Redakteure angezeigt. Das Layout des Redaktionssystems ändert sich in Abhängigkeit von den Rechten des Benutzers (ein Administrator hat mehr Rechte als ein Redakteur und hat Zugriff auf mehr Funktionen).

-  Jeder Nutzer kann seine Oberfläche anpassen. Er kann eine vereinfachte Oberfläche wählen, die ihm nur die grundlegenden Funktionen bietet, oder die komplette Oberfläche. Er kann auch einzelne grafischen Eigenschaften der Oberfläche verändern.

-  Wenn eine Seite mehrere Redakteure hat, wird SPIP ein Werkzeug der Zusammenarbeit: Es gibt Diskussionen um einzelne Artikel, ein System zum Diskutieren und Freischalten von Artikeln, man kann gemeinsam an einem Artikel arbeiten.

Eigenschaften der Seite

Auch wenn das Layout der öffentlichen Seiten und die Verwaltung des Inhalts in SPIP streng getrennt voneinander sind (man kann z.B. nicht die Farbe des Seitenrandes der öffentlichen Seiten im Redaktionssystem ändern), so ist es doch möglich bestimmte Eigenschaften der öffentlichen Seiten im Redaktionssystem anzupassen:

-  Aktivieren und Deaktivieren von Elementen der Artikel: Dadurch kann man die Nutzung vom einleitenden Titel, Untertitel, Kurzbeschreibung, Kopf, Post-Skriptum, Datum einer ursprünglichen Veröffentlichung und die Nutzung der Schlagworte abschalten.

-  Aktivieren, Deaktivieren und Konfigurieren öffentlicher Foren

-  bestimmen ob man Artikel vor ihrem festgelegten Publikationsdatum veröffentlichen will (diese Option erlaubt es z.B. in den Urlaub zu fahren während die Website einen oder mehrere Artikel automatisch veröffentlicht);

-  Deaktivieren der Meldungen (mansche Websites brauchen keine Meldungen. Wenn man sie abschaltet, vereinfacht sich die Oberfläche für die Redakteure);

-  Aktivieren oder Deaktivieren der Statistiken;

-  Aktivieren oder Deaktivieren der Suchmaschine.

Redaktioneller Workflow

Zur Anpassung der technischen Eigenschaften von SPIP an die Art der Zusammenarbeit einer Redaktion bietet SPIP mehrere Funktionen:

-  Versand der Forenbeiträge zu den Autoren der Artikel: wenn ein Besucher der Seite zu einem Artikel eine Nachricht schreibt, wird der Autor des Artikels per E-Mail darüber informiert. So kann er die Reaktionen auf seinen Artikel per E-Mail verfolgen.

-  Publizistische Aktivitäten verfolgen: Wenn mehrere Redakteure an der Produktion einer Website beteiligt sind, können wichtige Ereignisse automatisch per E-Mail mitgeteilt werden. Diese Nachricht geht im Idealfall an eine Mailing-Liste, der alle Redakteure angeschlossen sind. Wenn dann ein Artikel zu Veröffentlichung vorgeschlagen oder freigeschaltet wird, schickt SPIP automatisch eine Nachricht an die Liste.

-  Anzeige von Neuerscheinungen: SPIP kann automatisch - in durch den Administrator festgelegten Abständen - eine E-Mail senden, welches die neuesten Veröffentlichungen auf der Seite auflistet.

Sicherung und Export der Datenbank

Der Webmaster der Seite kann die Datenbank sichern (es wird dann eine Sicherungsdatei im XML-Format generiert). Wenn der Server es ermöglicht, wird die Sicherungskopie als komprimierte Datei angelegt. Diese Datei kann man per FTP herunterladen. SPIP hat natürlich eine Funktion die es ermöglicht, die Sicherungskopie wieder einzuspielen.

Anmerkungen

[1Software "Flicken", etwa um SPIP für die Installation bei einem Provider anzupassen


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